Aschberg-Programm

Der jüngste UNESCO-Bericht über die Kultur- und Kreativwirtschaft hat gezeigt, dass dieser Sektor mit einem Verlust von ca. 10 Millionen Arbeitsplätzen weltweit, besonders stark von der Pandemie betroffen ist. Die Lebensgrundlage zahlreicher Kunst- und Kulturakteur:innen ist somit unmittelbar bedroht.

Mit einem starken Fokus auf den Schutz der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte von Künstler:innen sowie der Garantie menschenwürdiger Arbeitsplätze im Kreativsektor, richtet sich das Aschberg-Programm an Einrichtungen und Organisationen, um in rechtlichen oder politischen Reformen beratend zu agieren. Für die Ausarbeitung, Überarbeitung oder Umsetzung dieser Reformen garantiert das Aschberg-Programm technische und finanzielle Unterstützung zu Themen wie: soziale Sicherheit, menschenwürdige Arbeitsplätze, Schutz von Urheber:innenrechten, Mobilität, künstlerische Freiheit, Gewerkschaften und Berufsverbände sowie Verbesserung von Leistungen bei Arbeitslosigkeit oder Krankenversicherung.

Antragsteller:innen werden gebeten, einen Projektentwurf zu skizzieren, der den genannten Kriterien entsprechend zur Förderung der Kunst- und Kulturlandschaft beiträgt. Nach Ablauf der Deadline bietet das Programm Online-Hilfe zur Klärung der Ziele und des Umfangs, um das eingereichte Vorhaben zu konkretisieren.

Teilnahme-berechtige Einrichtungen/Organisationen:

Staatliche und nationale Institutionen, die sich mit der Situation von Kunst- und Kulturakteur:innen befassen:
- Nationale Ministerien (Kultur, Finanzen, Arbeit, Tourismus, Kommunikation, soziale Angelegenheiten etc.)
- Nationale Fachausschüsse (Arts Council), die sich mit Kunst, Kultur- und Kreativwirtschaft befassen
- Nationales Parlament und/oder seine thematischen Sonderausschüsse
- Universitäten und Forschungszentren
- Gemeinden und Stadtverwaltungen

Organisationen der Zivilgesellschaft (ZGO):
- Nationale, regionale und internationale Organisationen, Berufsverbände und Stiftungen, die in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig sind
- Gruppierungen, die die Arbeit von Künstler:innen und kulturellen Gemeinschaften unterstützen
- Künstler:innennetzwerke oder -vereinigungen, kulturelle Vereinigungen

Deadline
Call Adresse Universitätsstraße 5, 1010 Wien, Österreich
Fördertyp
Schwerpunkt
Add to Calendar Add to Calendar 2021-12-03 00:00:00 2021-12-03 23:59:00 Deadline! Aschberg-Programm | newsbase.at https://www.unesco.at/kultur/vielfalt-kultureller-ausdrucksformen/news-vielfalt-kultureller-ausdrucksformen/article/call-for-projects-unesco-aschberg-programme-for-artists-and-cultural-professionals-kunst-kultur

Der jüngste UNESCO-Bericht über die Kultur- und Kreativwirtschaft hat gezeigt, dass dieser Sektor mit einem Verlust von ca. 10 Millionen Arbeitsplätzen weltweit, besonders stark von der Pandemie betroffen ist. Die Lebensgrundlage zahlreicher Kunst- und Kulturakteur:innen ist somit unmittelbar bedroht.

Mit einem starken Fokus auf den Schutz der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte von Künstler:innen sowie der Garantie menschenwürdiger Arbeitsplätze im Kreativsektor, richtet sich das Aschberg-Programm an Einrichtungen und Organisationen, um in rechtlichen oder politischen Reformen beratend zu agieren. Für die Ausarbeitung, Überarbeitung oder Umsetzung dieser Reformen garantiert das Aschberg-Programm technische und finanzielle Unterstützung zu Themen wie: soziale Sicherheit, menschenwürdige Arbeitsplätze, Schutz von Urheber:innenrechten, Mobilität, künstlerische Freiheit, Gewerkschaften und Berufsverbände sowie Verbesserung von Leistungen bei Arbeitslosigkeit oder Krankenversicherung.

Antragsteller:innen werden gebeten, einen Projektentwurf zu skizzieren, der den genannten Kriterien entsprechend zur Förderung der Kunst- und Kulturlandschaft beiträgt. Nach Ablauf der Deadline bietet das Programm Online-Hilfe zur Klärung der Ziele und des Umfangs, um das eingereichte Vorhaben zu konkretisieren.

Teilnahme-berechtige Einrichtungen/Organisationen:

Staatliche und nationale Institutionen, die sich mit der Situation von Kunst- und Kulturakteur:innen befassen:
- Nationale Ministerien (Kultur, Finanzen, Arbeit, Tourismus, Kommunikation, soziale Angelegenheiten etc.)
- Nationale Fachausschüsse (Arts Council), die sich mit Kunst, Kultur- und Kreativwirtschaft befassen
- Nationales Parlament und/oder seine thematischen Sonderausschüsse
- Universitäten und Forschungszentren
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Organisationen der Zivilgesellschaft (ZGO):
- Nationale, regionale und internationale Organisationen, Berufsverbände und Stiftungen, die in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig sind
- Gruppierungen, die die Arbeit von Künstler:innen und kulturellen Gemeinschaften unterstützen
- Künstler:innennetzwerke oder -vereinigungen, kulturelle Vereinigungen



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