Tiroler Künstler*schaft

The Resistance of nothingness

Rennweg 8a
6020 Innsbruck
Österreich

47.2720853, 11.3965665

Dotierung

6.000 €
1 x 3.500 €
1 x 2.500 €
zur Ausschreibung
Die internationale Ausschreibung richtet sich an Künstler:innen und Kurator:innen aus allen künstlerischen Sparten, Medien und Praktiken. Eingereicht werden können konkrete Ausstellungsprojekte, Konzepte, künstlerische Interventionen, sowie Portfolios. Die Bewerbungen können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden. “Sister is an Anagram for Resist” - Bonnie Honig Die Tiroler Künstler:innenschaft widmet sich mit ihrem Jahresprogramm THE RESISTANCE OF NOTHINGNESS 2024 dieser Form der feministischen Verweigerung als Rückzug aus ungerechten patriarchalen und neoliberalen Systemen, einem zentralen Thema der politischen Philosophie. Hierfür stellt sie Raum, Zeit und Mittel für Ausstellungsprojekte und künstlerische Interventionen zur Verfügung, die neue Narrative für unsere komplexe Gegenwart, Gedanken und Gespräche aufgreifen. Verweigerung als bewusster Rückzug aus bestehenden Systemen, die sich sowohl für Gesellschaften als auch für unsere Umwelt als toxisch erwiesen haben, als sinnstiftende Praxis und Ermächtigung marginalisierter Gruppen und Individuen. Eine feministische Strategie der Emanzipation, die auf eine lange Tradition zurückblickt und signalisiert “es reicht!”. Nicht-mitzumachen wird zum Kontrastprogramm erklärt. Budget Das Budget pro eingereichtem Projekt beträgt max. EUR 3.500,- für den Kunstpavillon und EUR 2.500,- für die Neue Galerie Innsbruck. Dies beinhaltet anfallende Produktionskosten für die Neuproduktion von künstlerischen Arbeiten, Ausstellungsarchitektur und Raumwiederherstellung, Material-, Reise-, Unterbringungs- und Transportkosten. Von der Institution werden folgende Kosten übernommen: Druckkosten (Flyer, Poster, Ausstellungsbroschüre, etc.); Übersetzungskosten, Aufbauteam, Marketing, Bewerbung & Öffentlichkeitsarbeit, Versicherungen, etc. Ausstellungsorte Der Kunstpavillon liegt wenige Gehminuten vom Innsbrucker Stadtzentrum entfernt, im so genannten Kleinen Hofgarten. Das Haus wurde 1842 als Sommerhaus des Landesgouverneurs erbaut und 1950 zu einer Oberlichtgalerie adaptiert. Der Raum hat ca. 175 m2. Die Neue Galerie Innsbruck umfasst 95m2 Ausstellungsfläche und befindet sich im Erdgeschoß der Hofburg am Eingang der Innsbrucker Altstadt. Die historischen Gewölbe wurden 2011 generalsaniert. Die Räume sind im Gegensatz zum Kunstpavillon für Projektionen einfach abzudunkeln. Kuratorische und Produktionstechnische Begleitung Die Umsetzung der Projekte wird kuratorisch und produktionstechnisch begleitet. Dies beinhaltet die Erstellung von Drucksorten, Bewerbung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, Ausstellungsbroschüren, Textarbeiten, etc. Die Tiroler Künstler:innenschaft behält sich dabei vor, eigene, auf das Ausstellungsprojekt zugeschnittene Vermittlungsprogramme durchzuführen. Jury 2023 Didem Yazıcı, Kuratorin und Autorin (Istanbul-Karlsruhe) Direktorin der Galerie von Yapı Kredi Culture Arts and Publishing, Istanbul Bettina Siegele, Kuratorin und Geschäftsleiterin Kunstpavillon, Neue Galerie Innsbruck Michael Strasser, Künstler (Wien) & Vorstandsmitglied der Tiroler Künstler:innenschaft Die Institution Die Tiroler Künstler:innenschaft wurde 1946 gegründet und versteht sich als Forum für zeitgenössische Kunst in Tirol. Neben der Interessenvertretung für bildende Künstler:innen betreut die Tiroler Künstler:innenschaft kuratorisch, organisatorisch und produktionstechnisch Ausstellungsprojekte in den Ausstellungsorten Kunstpavillon und Neue Galerie Innsbruck. Das Ausstellungsprogramm, dass sich größtenteils aus einer offenen, internationalen Ausschreibung zusammenstellt, umfasst sämtliche Formen der zeitgenössischen Kunst. Mit diesen vielfältigen Agenden fördert die Tiroler Künstler:innenschaft eine hochwertige Auseinandersetzung zu Kunst und Gesellschaft, internationale Diskurse sowie ein qualitativ hochwertiges Ausstellungsprogramm.

Wien, Österreich