Viktoria Kofler war maßgeblich an der Gründung des Wiener Arbeiterinnen-Bildungsvereins und der Entstehung der sozialistischen Frauenbewegung in Österreich beteiligt.
Die Arbeiterkammer Wien hat den Viktoria Kofler-Fördertopf in Höhe von 20.000 Euro für feministische Ökonomie ins Leben gerufen, um Projekte zur feministischen Ökonomie von und für Studierende gezielt zu unterstützen.
Gefördert werden neue Projekte zur feministischen Ökonomie in Österreich, die von Studierenden oder von anderen Personen für Studierende umgesetzt werden.
Eingereicht werden können unter anderem:
- Lesekreise und Diskussionen
- Veranstaltungen (Vorträge, Filmabende, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, ...)
- Summerschools und Workshops
- Vernetzungsaktivitäten
- Publikationen (Zines, Blogs, Podcasts, …)
Vergabekriterien
- Bezug zur feministischen Ökonomie: Klare Fokussierung auf Themen der feministischen Ökonomie wie Care-Ökonomie, Gendergerechtigkeit, soziale Gerechtigkeit oder kritische Ökonomietheorien. Ein allgemeiner feministischer Fokus reicht nicht aus.
- Zielgruppenansprache: Die Projekte müssen sich explizit an Studierende richten, müssen aber nicht zwangsläufig von Studierenden organisiert werden.
- Neuheit: Es muss sich um ein neues Projekt handeln, das in dieser Form nicht bereits in den letzten Jahren umgesetzt wurde.
- Machbarkeit: Realistische Planung in Bezug auf Zeitplan und Ressourcen.
- Impakt: Das Projekt muss eine nachhaltige Wirkung erkennen lassen.
- Budgetplanung: Es muss eine nachvollziehbar Kostenaufstellung beiliegen. Personalkosten für die Organisation werden nicht übernommen. Honorare von Vortragenden sind hingegen förderfähig.
Maximale Förderung: Bis zu 3.000 Euro pro Projekt.
Projektförderung
Wissenschaftsförderung Wien Kultur
Wien, Österreich